20.04.2011

Erderwärmung treibt ihre Stilblüten

Die Erderwärmung ist ein Phänomen, mit dem wir uns immer stärker auseinandersetzten müssen. Im negativen Sinne sagen inzwischen auch die Rückversicherer, dass es einen Klimawandel tatsächlich gibt und dass in der Konsequenz Hurricans und andere starke Wirbelstürme immer stärker zunehmen. Aufgrund der Trockenheit in den letzten Wochen sind auch wir Zeuge eines Sandsturmes in Mecklenburg-Vorpommern geworden, obwohl wohl die meisten unter uns Norddeutschland und Sandsturm niemals miteinander assoziiert hätten. Neben solch tragischen Ereignissen, hat die Erderwärmung aber durchaus auch originelle Folgen, mit denen wir nicht gerechnet hätten und die uns in positiver Weise überraschen. So wandert z.B. der Weinbau immer weiter nach Norden. Selbst in Holland sollen unlängst 30 Schweinezüchter auf Weinbau umgesattelt haben, weil der holländische Wein in den Weinhandlungen Amsterdams erstaunlich hohe Preise erzielt. Was uns heute amüsieren mag, war in vergangenen Jahrhunderten aber durchaus schon einmal da. Als die Römer und Germanen belagerten, bauten auch die Römer in dem damals offenbar milderen Klima Wein an, wo bis dahin nur Bier gebraut wurde.
Auch bei den Tieren gibt es übrigens Wanderungsbewegungen, die man niemals für möglich gehalten hätte. Da werden Mittelmeeralgen in der Nordsee gesichtet und Kriechtiere aus Italien werden plötzlich nördlich der Alpen gesichtet. Diese anekdotischen Beispiele belegen: Die Erderwärmung ist da!

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