In den Zeiten des Klimawandels sollte man in allen Lebensbereichen möglich ökologisch handeln. Während man bei Textilien schon einen eindeutigen Trend in Richtung von Naturtextilien beobachten kann, ist dieser Trend bei der Tischwäsche noch nicht sonderlich ausgeprägt. Vielfach ist sogar eher das Gegenteil zu beobachten. Die eine oder andere Hausfrau denkt sich, wenn man Tischdecken und Servietten für kleines Geld im Supermarkt kaufen kann, dann lohnt es sich nicht, die guten alten Stofftischdecken und Stoffservietten zu waschen und zu bügeln. Das Wegwerfen der Tischwäsche ist da einfacher. Aber ist es auch ökologischer? Zweifel dürfen erlaubt sein. Natürlich ist auch das Waschen und Bügeln energieintensiv. Aber gleiches gilt für das Einkaufen und die damit verbundenen Autokilometer. Ganz zu schweigen von den Entfernungen, die die Servietten auf den Weg in den Einzelhandel zurücklegen. Zudem wird auch in der Produktion von Tischdecken aus Papier eine Menge Wasser verbraucht. Weil man dieses in der Regel nicht zu Gesicht bekommt, wird auch zunehmend von virtuellem Wasser gesprochen. Da hinreichend Alternativen aus Baumwolle kbA, Hanf oder Leinen existieren, sollte man so weit es geht auf ökologische Tischdecken setzen. Wer auch bei der Tischwäsche auf umweltfreundliche Materialien setzt, dem dürfte auch das Essen viel besser schmecken.
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