Immer wieder liest man in den Medien schlimme Geschichten über die haarsträubenden Produktionsbedingungen in asiatischen Produktionsstätten. Im Textilbereich hat sich dazu sogar ein eigenes Wort etabliert - Sweatshops. Darunter versteht man Fabriken, in denen die Menschen zu Niedriglöhnen ausgebeutet werden. Als Verbraucher ist es extrem schwierig, Produzenten zu erkennen, die in solchen Sweatshops produzieren.
Erfreulicherweise entscheiden sich aber immer mehr kleinere Modelabel für eine Produktion in Europa, wo die Produktionsbedingungen deutlich besser sind als in Asien. Golfbekleidung von FORE!TITUDE ist ein Paradebeispiel, dass Qualität und Ethik möglich sind - auch wenn dabei auf Rendite verzichtet wird. Dank dieser erfreulichen Devise, kann man also mit gutem Gewissen die Shirts auf dem Golfplatz tragen.
Die Münchner Firma an der auch die Erlewein & Schulte GmbH (bekannt u.a. durch Portale wie stadtus.de beteiligt ist, bietet megafreakige Golfklamotten an, die in Portugal bzw. in der Türkei gefertigt werden. Das Szenelabel distanziert sich damit gegen Kinderarbeit in Asien.
Wirklich cool ist FORE!TITUDE auch deshalb, weil die Golfklamotten richtig cool daherkommen und absolut antielitär sind. Das einzige was FORE!TITUDE mit normalen Golftextilien gemein hat, ist ein absoluter Qualitätsanspruch und ansatzweise das daraus resultierende Preisniveau. Die Motive kommen super rüber und haben so gar nichts peinlich arrogantes an sich, so dass die Shirts auch von Normalos, abseits von Greens und Bunkern getragen werden können.
Die Motive werden sicher bei dem einen oder anderen Spießergolfer Nasenrümpfen hervorrufen, aber das ist gewissermaßen ein Extra, was man mitkauft. Denn durch die schiefen Blicke aus der geriatrischen Abteilung machen die Sachen von FORE!TITUDE gleich doppelt viel Spaß!
Geschrieben von: fritz
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